Sonntag, 14. Oktober 2007

...immer schön paddeln...

So heute war ich zur Abwechslung mal nicht Kajaken sondern Kanuen. Whitewater kanuing war angesagt. Aber zuerst mussten natürlich die Kanus und de Ausrüstung verstaut werden. so ein Kanu passt schliesslich nicht so mal eben in den Kofferraum... Das auf Volkers Auto war das längste und wir hatten schon ein wenig Angst ums Auto. Deshalb hab ich zur Sicherheit schon mal ein Beweisfoto gemacht, damit man noch weiß wie das Auto mal aussah... ;o)



Wie Ihr seht, ist das Sichtfeld doch ein wenig eingeschränkt, wenn man ein Kanu aufm Dach hat... Nach einer Stunde Fahrt waren wir dann am Farmington river und da hieß es dann erst wieder: Klamotten aus, wetsuit+booties+pfd (personal floating device = schwimmweste) an. In die Kanus kommen auch immer noch solche floating packs, damit weniger Wasser ins Boot kann. Normalerweise pumpt man die per elektrische Pumpe auf....Die Konstruktion war allerdings so abenteuerlich (direkt an die Autobaterie angeschlossen), dass die Pumpe nach einem Pack aufgegeben hat. Männer an die Front, allen voran Volker *dankedafür*


Das hat auf jeden Fall für eine gesunde Gesichtsfarbe gesorgt. *gg* Volkers Ganzkörperkondom zur Wasserabwehr sollte sich im Übrigen noch als relativ hilfreich herrausstellen...
Dann gabs erstmal eine "kurze" Einführung in den Whitewater Kanusport. Normalerweise bekommt man das in einer Woche beigebracht, wir hatten einen Nachmittag...
Am Anfang sind wir noch in so einem Pool (Teil des Flusses ohne Strömung) rumgepaddelt, was bei Mareike und mir schon uzu leichten Verwirrungen geführt hat. Ihr wisst ja links und rechts, dass ist schon immer so ein Problem. Dann gings ab ins fliessende Wasser! Hätte es für jeden Stein, den wir getroffen haben einen Punkt gegeben, dann hätte unser Punktestand mit Sicherheit für eine Waschmaschine gereicht...Das Ufer haben wir uns auch des öfteren aus der Nähe angeschaut, weil wir die Kurve nicht mehr richtig bekommen haben. Irgendwann waren wir alle in einer Bucht versammelt und unser Instructor meinte er könne zwar kein Deutsch, aber das bei uns würde sich nicht so richtig noch "Hoch"deutsch anhören.So frei nach dem Motto: Ein schimpfwort bereichert doch jedes Argument... ;o) *sorryMareike* Aber davon lassen wir uns natürlich nicht unterkriegen und irgendwann hatten wir dann den Dreh raus..im Gegensatz zu Volker, der mit Mareikes Vater unterwegs war. (der uns im Übrigen aus Deutschland Gummibärchen-für jeden ne Packung-und ein Brot mitgebracht hat! Total genial! *ganzdickesDanke*) Vor einer Stromschnelle hatten es sich Mareike und ich (mal wieder) auf einem Stein bequem gemacht, als vor uns die beiden Herren der Schöpfung versucht haben, physikalische Gesetzte neu zu erfinden...Endete in einem Bad für beide.

Nachdem wieder alle in ihren Booten saßen und wir endlich von userem Stein runter waren gings auch wieder weiter. Kurz vorm Schluss gabs nochmal eine ziemlich heftige Stromschnelle, an der uns unsere Instructor prognostiziert hatten, dass wir baden gehen werden...*juhu*
Wir beiden Mädels waren natürlich als erste dran und ich hatte doch dezente Bedenken. ABER: wir haben es geschafft!!! Und dann konnten wir uns ausruhen und uns das Schauspiel ganz in Ruhe anschauen...Als nächstes kamen Volker und Mareikes Vater. Die habe das mit der Stromschnelle auch gut geschafft, nur sollte sich ein Baum als ein unüberwindbares Hindernis herausstellen... :o)





Jedenfalls lagen die beiden dann schon wieder im Wasser. Zum Glück waren wir dann aber auch schon fast am Ziel.
Am take out point haben wir uns dann alle wieder in unsere warmen (trockenen) Sachen gemummelt und sind dann wieder Richtung Amherst gebraust... Unser Kanu hat sich allerdings kurzzeitig mal selbstständig gemacht. Das Problem hatten wir dann aber auch ziemlich schnell behoben.

Nachdem alles verstaut war im Gear locker, gabs noch ein Abendessen im Hangar und dann hieß es für mich: EXAM ich komme. Schliesslich muß ich das ja morgen abgeben und ich sollte es doch noch in eine leserliche Form bringen....

Fazit des Ausflugs: Kanuen macht schon Spaß, aber grade für Stromschnellen sind Kajaks einfach lustiger!

In diesem Sinne
greetz Kirsten

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hi Kirsten, also der Film hatte ja wohl eindeutig Überlänge - die erste Hälfte mit dem heldenhaften Umfahren der lebensgefährlichen Klippen hätte auch gereicht, den unbedeutenden Nachspann hätte man getrost wegschneiden können ;-))) ... joe